Gastroenterologische 
Spezialpraxis am Wittenbergplatz

Ansbacher Straße 13
10787 Berlin
Telefon: 030 21 00 57 20
Telefax: 030 21 00 57 21
info.drmross@gmail.com

Unsere
Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag:
07:00 Uhr bis 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Dr. Michael R. Mroß

Facharzt für Innere Medizin - Gastroenterologie - Hepatologie

Darmkrebsvorsorge

Polyp als Vorstufe von Dickdarmkrebs
Darmkrebs ist mit ca. 62.000 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland die zweithäufigste Krebsart. Ca. 50.000 Fälle davon ließen sich vermeiden, wenn das kostenlose Angebot zur Darmkrebsvorsorge von der Bevölkerung konsequent genutzt würde. Leider nehmen bislang nur ca. 20% der Berechtigten dieses Angebot wahr. Dabei liegt das Risiko, im Laufe des Lebens an Darmkrebs zu erkranken, zwischen 6 und 7,5%. Seit der Einführung der Darmkrebsvorsorge im Jahr 2002 konnten ca. 180.000 Menschen vor Darmkrebs bewahrt und ca. 40.000 Personen mit einem frühen Tumorstadium geheilt werden. Nach Schätzung von „United European Gastroenterology“ wid die Häufigkeit von Darmkrebs in Europa bis 2020 um 12 % zunehmen. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, bestehen Heilungschancen von bis zu 95%.
Befund nach endoskopisch erfolgreicher
Abtragung des Polypen
Neuartige immunologische Stuhltests erkennen den Darmkrebs nur zu ca. 70%, große Polypen als Vorstufen des Krebses lediglich zu ca. 25%. Damit bleibt eine Vielzahl der krankhaften Veränderungen durch diese Tests unerkannt. Dagegen detektiert die Darmspiegelung in beiden Fällen über 90% der Befunde und stellt damit den Goldstandard in der Darmkrebsvorsorge dar. Nicht nur die deutlich höhere Sensitivität sondern auch die Möglichkeit, während der Untersuchung Polypen entfernen oder Gewebeproben entnehmen zu können, sprechen für die Darmspiegelung. Dabei ist das Untersuchungsrisiko mit 5 Komplikationen pro 1.000 Untersuchungen, die insbesondere bei erkranktem Darm auftreten, deutlich geringer, als an Darmkrebs zu erkranken (60 Fälle/1.000 Personen).Das Ausbleiben frühzeitiger Warnsymptome wie Gewichtsverlust und Blut im Stuhl machen den Darmkrebs zu einer häufigen und sehr tückischen Erkrankung. Nutzen Sie also die Möglichkeit, sich davor zu schützen. Kommen Sie zur Darmspiegelung. Wir beraten Sie gerne.