Gastroenterologische 
Spezialpraxis am Wittenbergplatz

Ansbacher Straße 13
10787 Berlin
Telefon: 030 21 00 57 20
Telefax: 030 21 00 57 21
info.drmross@gmail.com

Unsere
Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag:
07:00 Uhr bis 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Dr. Michael R. Mroß

Facharzt für Innere Medizin - Gastroenterologie - Hepatologie

Magenspiegelung (Ösophagogastroduodenoskopie)

unauffälliges Faltenrelief des Magens
Als Magenspiegelung wird die Untersuchung der Speiseröhre (Ösophagus), des Magens (Ventriculus, Gaster) und des Zwölffingerdarmes (Duodenum) mit einem flexiblen optischen Instrument, dem Endoskop, bezeichnet. Das Endoskop wird über die Mundhöhle eingeführt und unter ständiger Insufflation von Luft bis zum Zwölffingerdarm vorgeschoben. Mit Hilfe einer Lichtquelle können die Strukturen der Schleimhäute beleuchtet und durch eine Kamera in digitaler Qualität auf einem Bildschirm aufgezeigt werden, die der Arzt beurteilen kann. Über einen Arbeitskanal im Endoskop ist es möglich, Flüssigkeiten abzusaugen und mit speziellen Instrumenten Gewebeproben zu entnehmen, die anschließend mikroskopisch beurteilt werden.
Zwölf Stunden vor der Untersuchung dürfen Sie nichts mehr essen. Erlaubt sind lediglich bis 3 Stunden davor die Einnahme von Medikamenten und bis 2 Stunden davor das Trinken klarer Flüssigkeiten. Eventuell bestehender Zahnersatz oder Piercings im Mundbereich sind zu entfernen.

Wenn Sie während der Untersuchung schlafen möchten, erhalten Sie eine Spritze (Sedierung). Danach sind Sie nach dem Gesetz bis zum nächsten Tag nicht verkehrs- und geschäftstüchtig, dürfen also nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, Verträge unterzeichnen oder komplizierte Maschinen bedienen. Eine geeignete Person Ihrer Wahl sollte Sie in diesem Fall nach Hause begleiten. Ohne Sedierung können Sie sofort nach der Untersuchung essen und trinken und Ihrem normalen Tagesablauf nachgehen.
Die Magenspiegelung in heutiger Form ist in der Hand eines erfahrenen Arztes eine einfache, schmerzlose und nahezu komplikationsfreie Untersuchung mit hohem Erkenntnisgewinn. Die Gesamtdauer der Untersuchung liegt in der Regel zwischen 5 und 10 Minuten.

In sehr seltenen Fällen kann es während der Untersuchung zu Verletzungen bis hin zum Einreißen oder Durchstoßen (Perforation) der Organwand oder zu bedrohlichen Blutungen, insbesondere nach Entfernung von Gewebe, kommen, die unter Umständen einer operativen Therapie bedürfen.

Insbesondere bei locker sitzenden Zähnen können Gebissschäden auftreten.

Durch die Gabe einer „Schlafspritze“ besteht die geringe Gefahr von Störungen der Herz-, Kreislauf- und/oder Atemfunktion. Deshalb werden EKG, Blutdruck, Puls und die Atmung während der gesamten Untersuchung automatisch überwacht.

Zur Vermeidung der Übertragung ansteckender Krankheiten müssen Sie uns vor der Untersuchung über mögliche Infektionen wie HIV oder Hepatitis informieren. Die Gefahr einer Ansteckung mit Infektionskrankheiten wird bei uns durch den Einsatz vollautomatischer Desinfektionswaschmaschinen auf ein verschwindend geringes Maß reduziert.